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HochwasserEinsätze

Das am Donnerstag (16.02.06) einsetzende Tauwetter und der starke Regen sorgten für Überschwemmungen im gesamten Landkreis. Gegen 06.00 Uhr früh erreichten die ersten Anrufe die Polizei-Inspektion Dachau, die dann sofort die zuständigen Feuerwehren und das THW alarmierten.
Nachdem sich die Anrufe in kurzer Zeit so häuften, entschloss man sich, die Nachalarmierende Stelle im Dachauer Feuerwehrhaus mit Führungskräften und Vertretern des Landratsamtes ständig besetzt zu halten. Dort wurden dann die insgesamt 128 Einsätze koordiniert und die entsprechenden Wehren, sowie das THW zu den einzelnen Schadensstellen zu beordern.
Die Mehrzahl der Einsätze waren Keller, die unter Wasser standen, aber auch Wiesen und Strassen, u.a. auch die A 8 bei Sulzemoos; hier bildeten sich riesige Seelandschaften, da das Wasser durch den gefrorenen Boden nicht ablaufen konnte.
In einem Kieswerk wurde das Sandsackfüllgerät des Landkreises eingesetzt und in Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und THW wurden insgesamt 5.000 Sandsäcke gefüllt, die dann teilweise an den jeweiligen Schadensstellen verbaut, aber auch für eventuelle weitere Einsätze in Bereitschaft gehalten wurden.
So wurden z.B. in Odelzhausen auf einer Länge von ca. 100 Metern 1.500 Säcke von den Kräften verbaut, da dort die Glonn über die Ufer trat und ein Baugebiet zu überschwemmen drohte - ähnliche Situationen gab es im Stadtgebiet Dachau und am Sportheim in Indersdorf.
Erst am späten Nachmittag entspannte sich die Lage und ein Großteil der 37 eingesetzten Feuerwehren mit 375 Helfern und das THW konnte in ihre Standorte wieder einrücken. Lediglich in Indersdorf, Oberndorf bei Haimhausen und Odelzhausen verblieben Feuerwehrkräfte bis in die Abendstunden noch vor Ort, um die Lage zu überwachen.






Veröffentlicht am 16.02.2006