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Feuerwehrbilanz zum Volksfest fällt positiv aus

Die Bilanz der Freiwilligen Feuerwehr Dachau zum diesjährigen Volksfest fällt weitgehend positiv aus. Bis auf zwei Einsätze waren es ruhige zehn Festtage. Am Freitag, den 18. August, zog abends ein schweres Unwetter über Dachau und das festgelände hinweg. Nachdem die Stadtverantwortlichen die Räumung des Geländes entschieden hatten, unterstützten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dachau die Umsetzung dieser Maßnahme. Glücklicherweise gab es, anders als im Jahr 2004, keine Verletzten sowie Schäden an Zelten, Verkaufsständen und Fahrgeschäften.
Aus unbekannter Ursache stürzte bereits am Abend des 15. August 2017 gegen 23:20 Uhr ein Mann an der Fußgängerbrücke hinter dem großen Festzelt die Böschung hinunter zur Amper. Die Sicherheitswache der Feuerwehr forderte weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung nach. Gemeinsam wurden mehrere tragbare Leitern an die Böschung gestellt und so dem Mann, der zum Glück nicht abgetrieben wurde, der Ausstieg ermöglicht. Anschließend wurde der Bereich abgesucht um auszuschließen, dass sich weitere Personen in Gefahr befinden.
Das Feuerwerk am Donnerstagabend verlief reibungslos. Wie immer wurden zum Schutz des Schlossgartens sowie des Schosses mehrere Löschfahrzeuge und die Dreheiter in Stellung gebracht und der ganze Bereich nach dem Feuerwerk kontrolliert. Für sonstige Einsätze im Stadtgebiet war das Gerätehaus ebenfalls besetzt.
An allen Tagen führten die Männer und Frauen im Rahmen der Sicherheitswachen laufend Kontrollgänge auf dem gesamten Festgelände durch. Ein besonderes Augenmerk richten sie dabei stets auf die Freihaltung der Notausgänge der Zelte und Wasserentnahmeeinrichtungen, sowie auf die Gasanschlüsse und die Bereiche „hinter den Kulissen“.

Wie jedes Jahr stellt das Dachauer Volksfest eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dachau dar. Heuer gilt es wieder an 10 Volksfesttagen plus Blechblosn- und politischem Abend eine sechsköpfige Sicherheitswache zu stellen, teilweise in zwei Schichten pro Tag, die während der „fünften Jahreszeit“ für Notfälle bereitsteht. Bestandteil der Wachschichten sind regelmäßige Kontrollgänge über den Festplatz und durch die Zelte, um die Freihaltung und Nutzbarkeit der Notausgänge und Rettungswege zu überprüfen. Am Donnerstag vor dem Fest erfolgte bereits der obligatorisch Rundgang, bei welchem neben den Hydranten und Sicherheitseinrichtungen unter anderem auch die Strom- und Gasanschlüsse der Zelte und Fahrgeschäfte in Augenschein genommen wurden.
Für das Feuerwerk wird die Sicherheitsmannschaft deutlich erweitert, zusätzlich 35 Kameradinnen und Kameraden postieren sich rund um das Schloss wo das Feuerwerk abgeschossen wird und 8 Mann bleiben im Gerätehaus auf Abruf. Insgesamt wird die Freiwillige Feuerwehr Dachau während des Volksfestes wieder über 650 Stunden Sicherheitswache ableisten.





Veröffentlicht am 22.08.2017