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Brände, Brandmeldeanlagen und Unfälle

Die Freiwillige Feuerwehr Dachau (FF Dachau) wurde von Montag, 09. April bis Sonntag, 09. April zu bislang sieben Einsätzen alarmiert.
Den Anfang machten am Montag gleich zwei Täuschungsalarme bei Brandmeldeanlagen (BMA). Um 05:33 Uhr hatte die BMA einer Firma in Deutenhofen ausgelöst, Grund hierfür war Staub der aus einer Maschine ausgetreten war. Die FF Dachau wurde noch auf der Anfahrt abbestellt. Gute vier Stunden später, um 09:55 Uhr, hieß es erneut „ausgelöste BMA“ in der Hans-Böckler-Str. Hier ergab die Erkundung, dass Wasserdämpfe der Grund für die Auslösung waren.
Am Dienstag, den 10.04. wurde die FF Dachau gemeinsam mit etlichen anderen Feuerwehren und dem Rettungsdienst um 18:11 Uhr mit dem Einsatzstichwort “Person von Zug erfasst, Markt Indersdorf“ alarmiert. Noch auf Anfahrt konnten die Dachauer Einsatzkräfte umkehren, da der Unfall relativ glimpflich ausging, die Person wurde nur leicht verletzt. Die Bahnstrecke blieb dennoch einige Zeit gesperrt.
Am Mittwoch, den 11.04. ereignete sich um kurz vor acht Uhr in der Früh am Assenhausener Berg ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Die FF Dachau sperrte gemeinsam mit den Kräften der FF Pellheim die Unfallstelle weiträumig ab und reinigten die Fahrbahn. Der Motorradfahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es gegen Mitternacht auf der Autobahn A 8kurz vor dem Rastplatz Fuchsberg in Fahrtrichtung München zu einem Verkehrsunfall mit einem Gefahrgut-Lkw. Ab 00:13 Uhr lösten die Funkmeldeempfänger und Sirenen einer großen Zahl Freiwilliger Feuerwehren im Landkreis Dachau, Fürstenfeldbruck und Aichach-Friedberg aus. Die FF Dachau wurde mit ihren Wechselladerfahrzeugen mit den Abrollbehältern „Umwelt-“ und „Atemschutz-Strahlenschutz“ sowie Atemschutzgeräteträgern alarmiert. So rückten zusätzlich zwei Begleitfahrzeuge auf die Autobahn aus. Zunächst fuhren sie den Sammelplatz im Gewerbegebiet Sulzemoos an. Nach Aufforderung durch die Einsatzleitung rückten die Dachauer Fahrzeuge auf die Autobahn vor. Der Einsatzauftrag lautete: Erkundung des Gefahrgut-Aufliegers und Kontrolle, ob Gefahrstoffe austreten. Daraufhin rüsteten sich zwei Trupps mit leichtem Chemikalienschutzanzügen und schwerem Atemschutz aus. Während ein Trupp zur Erkundung zum verunfallten Fahrzeug vorging, blieb der zweite Trupp als Sicherungstrupp an der Absperrgrenze in Bereitschaft. Die Erkundung bestätigte die Meldung der zuerst eingetroffenen Kräfte, der Auflieger war unbeschädigt, lediglich der Fahrzeugtank der Zugmaschine war bei dem Unfall aufgerissen und Diesel ausgetreten. Die Einsatzkräfte blieben bis nach der Bergung des Fahrzeuges und etwa 6:30 Uhr an der Einsatzstelle.

In der folgenden Nacht (Samstag, 14.04) wurde die Bereitschaft der FF Dachau um 01:59 Uhr alarmiert. In der Dr.-Engert-Straße hatte ein Papierkorb gebrannt. Eine Polizeistreife hatte diesen beriets gelöscht, forderte die Feuerwehr jedoch zur Kontrolle nach. Dass dies die richtige Entscheidung war stellte sich bald heraus. Das Feuer ist erneut aufgeflammt und die Kameraden löschten diese mit einem Kleinlöschgerät erneut ab. Nach einer halben Stunde konnten die Ehrenamtlichen wieder in ihre Betten. Am folgenden Abend lösten die Funkmeldeempfänger um 21:36 Uhr erneut aus. Erneut lautete die Meldung „Brand Papierkorb, Schleißheimer Straße“. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte zwei noch kokelnde Mülltonnen. Löschten diese ab und kontrollierten sie noch mit einer Wärmbildkamera. Da sich der Eindruck ergab, dass die Tonnen mutwillig in Brand gesetzt wurden, wurde die Polizei hinzugezogen. Nach einer guten halben Stunde war auch dieser Einsatz beendet und dieses Mal blieb die Nacht ruhig und die Einsatzkräfte durften durchschlafen.





Veröffentlicht am 16.04.2018