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3 Brandeinsätze an 2 Tagen

Am Dienstag, den 28.03.17 wurde die Freiwillige Feuerwehr Dachau von der Integrierten Leitstelle Fürstenfeldbruck zu zwei Brandeinsätzen alarmiert.
Einige Kameradinnen und Kameraden waren schon wach oder bereits auf dem Weg in die Arbeit, andere lagen noch im Bett, als um 06:17 Uhr die Funkmeldeempfänger ertönten und eine „Rauchentwicklung in einem Firmengebäude“ in der Max-Plank-Straße im Gewerbegebiet Dachau Ost gemeldet wurde. Standardmäßig wurde bei dieser Meldung zu dieser Uhrzeit auch die Freiwillige Feuerwehr Karlsfeld sowie obligatorisch der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert. Vor Ort wurde eine erhebliche Rauchentwicklung in einer großen Werkhalle festgestellt, sowie ein Schwelbrand in der Filteranlage einer Raucherkabine in einem in der Halle liegenden Pausenbereich. Ein Atemschutztrupp löschte das Feuer und mit einem Großlüfterfahrzeug der Werkfeuerwehr MAN/MTU wurde die Halle anschließend entraucht.
Um 19:06 Uhr folgte der nächste Alarm. Diesmal wurde eine brennende Elektroanlage im Bahngelände an der Augustenfelderstraße gemeldet. Bei der Erkundung durch den Gruppenführer des ersten Löschfahrzeuges konnte kein Feuer festgestellt werden und auch die Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab keine Auffälligkeiten. Daraufhin rückten bis auf ein Fahrzeug alle Kräfte wieder ab. Die verbliebene Mannschaft wartete noch auf den Notfallmanager der Bahn, dem die Einsatzstelle schließlich übergeben wurde.

Am Mittwoch, den 29.03.17 folgte um 14:26 Uhr der nächste Einsatz. Die Brandmeldeanlage eines Gebäudes in der Ludwig-Ernst-Straße hatte ausgelöst und die Leitstelle, aufgrund des Gefährdungspotentials des Objektes, die Freiwilligen Feuerwehren Dachau, Pellheim, Karlsfeld und Hebertshausen alarmiert.
Die Erkundung des Atemschutztrupps ergab, dass die Anlage durch eine Rauchentwicklung bei Schweißarbeiten getäuscht wurde und dadurch fälschlicherweise ausgelöst hat. Wenige Minuten nach der Ankunft an der Einsatzstelle konnten die Kräfte bereits wieder abrücken und die noch auf Anfahrt befindlichen Fahrzeuge der Nachbarwehren stoppen und umdrehen.





Veröffentlicht am 30.03.2017