Stadt Dachau Home
Aktuell > aktuelle Meldung


9 Kameraden demonstrieren ihr Können im Bereich Technische Hilfeleistung

Technische Hilfeleistungen machen schon seit Jahren den Großteil der Einsätze bei der Feuerwehr aus. Allein am vergangenen Freitag wurde die Dachauer Wehr zu zwei Verkehrsunfällen gerufen. Glücklicherweise mussten dort keine Personen aus den Fahrzeugen gerettet oder geborgen werden. Damit bei Rettungsmaßnahmen jeder Handgriff sitzt, sind regelmäßige Übungen unerlässlich. Bei der regelmäßig zu wiederholenden Leistungsprüfung wird gerade das immer wieder trainiert.
Zwei Wochen bereiteten sich die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dachau auf die Prüfung vor. Der Prüfungsablauf orientiert sich stark an der Einsatzpraxis zur Rettung eingeklemmten Personen bei schweren Verkehrsunfällen. Nach der Auslosung der Funktion, müssen die Teilnehmer zunächst verschiedene Gerätschaften zeigen und deren Einsatzgrundsätze erklären. Danach folgt eine Übung der ganzen Gruppe (9 Personen). Neben dem Aufbau der Verkehrsabsicherung, dem Ausleuchten der Einsatzstelle und der Sicherstellung des Brandschutzes haben die Teilnehmer Gerätschaften zur technischen Rettung und Ersten-Hilfe bereitzustellen. Ein Auto ist gegen verrutschen und schaukeln zu sichern. Die Person im „Unfallfahrzeug“ wird von einer Einsatzkraft betreut. Der simulierte Einsatz der hydraulischen Geräte (Spreizer und Schere) runden die Übung ab. Drei Schiedsrichter achten nicht nur auf die Zeit, es gilt auch, die geforderten Tätigkeiten möglichst fehlerfrei auszuführen.
Vorschaubuidl
Nach bestandener Prüfung dankten die Kommandanten Thomas Hüller und Gerd Lobmeier den Teilnehmern für die vielen Übungsstunden und den Schiedsrichtern Peter Wittkuhn und Hubert Burgstaller sowie Zeitnehmer Kreisbrandmeister Maximilian Reimoser für die Prüfungsabnahme. Sie überreichten den Teilnehmern die Leistungsabzeichen
Stufe 1: Stefan Braun, Florian Gerhard, Sebastian Schmidt,
Stufe 2: Lisa Hauke, Florian Niedermaier, Alexander Rudolph, Thomas Schwind,
Stufe 4: Florian Rösch
als Zeichen der Anerkennung.
Ein besonderer Dank gilt Martin Seidl, der als „Ergänzer“ die Gruppe komplettiert hat, jedoch kein Abzeichen mehr erhielt.





Veröffentlicht am 22.10.2015