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Schüler-Projekttage bei der Feuerwehr

Zwei Tage “Feuerwehr” erlebten zehn Schüler des Josef-Effner-Gymnasiums

Kurz vor Schuljahresende werden im Josef-Effner-Gymnasium Projekttage veranstaltet. Dabei werden die Klassengemeinschaften aufgelöst und die Schülerinnen und Schüler können zwei Tage an den verschiedensten Projekten ihrer Wahl teilnehmen.
Heuer bot die Freiwillige Feuerwehr Dachau an, in die Arbeit der Feuerwehr hinein zu schnuppern. Zehn 13- bis 14- jährige Jugendliche (1 Mädchen und 9 Jungen) machten sich gemeinsam mit dem Lehrer Otto Maier auf den Weg zum Gerätehaus. Dort wurden sie von den Freiwilligen Einsatzkräften herzlich empfangen. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung und dem Rundgang durch das Haus folgte die Einkleidung. Für jeden lag ein passender Schutzanzug parat. Es folgte die Gerätekunde eines Löschfahrzeuges und die Demonstration einer Fettexplosion, danach durfte jeder mit einem Feuerlöscher einen kleinen Brand löschen. Weiter ging es mit dem Aufbau eines Löschangriffs. Jeweils zu zweit durfte „gelöscht“ werden was die Schläuche hergaben; bei den Temperaturen, eine willkommene Abkühlung. Zum Abschluss des ersten Tages stand der Parcours durch die Atemschutzübungsanlage auf dem Plan. Das gefiel den Jugendlichen so gut, dass der Parcours zu Beginn des zweiten Tages erneut zu bewältigen war. Danach folgte die Technische Hilfeleistung. Gemeinsam erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler den Ablauf einer Personenrettung aus einem verunfallten Fahrzeug. Mit Unterstützung der erfahrenen Einsatzkräfte wurden nach und nach die Türen und das Dach eines Autos entfernt um den eingeklemmten Fahrer retten zu können. Die Aufräumarbeiten waren gerade abgeschlossen, als ein Alarm ertönte. „Brand eines Holzhaufens“ lautete die Meldung. Jetzt konnten die Schülerinnen und Schüler ihre erlernten Löschkenntnisse des Vortages in die Tat umsetzen. Mit vereinten Kräften waren die Flammen schnell gelöscht.
Bei der Abschlussbesprechung kamen ausschließlich positive Rückmeldungen, da die Erwartungen der Schülerinnen und Schüler übertroffen wurden. Einer war überrascht mit so vielen Geräten selber arbeiten zu dürfen. Auch den Betreuern der Feuerwehr haben die zwei Tage enorm Spaß gemacht; einer Wiederholung im nächsten Jahr steht seitens der Feuerwehr also nichts im Weg.
„Die Jugendlichen waren mit großem Eifer bei der Sache“ so Zugführer Thomas Hüller. „Vielleicht entscheidet sich der ein oder andere in die Feuerwehr einzutreten“ so Hüller weiter. Im September beginnt wieder eine neue Ausbildungsgruppe.
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Veröffentlicht am 30.07.2013