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Feuerwehrball 2013 - Impressionen

Komm hol das Lasso raus, wir spielen Räuber und Indianer – das war die Zugabe von Porky alias Gerhard Höfer beim Auftritt der Feuerwehr bei „Florianis Nacht der Desperados“.
Genauso fröhlich wie der Hit war das ganze Fest.

Die Feuerwehrler hatten mal wieder ganze Arbeit geleistet und das Ludwig Thoma Haus mit einer aufwändigen Dekoration in einen riesengroßen Saloon verwandelt. „Zu unserem Feuerwehrball kommen Leute von Jung bis 60 plus, und wir haben trotz der Redoute im Schloss ein volles Haus. Das muss uns erst mal jemand nachmachen“, sagte der Kassier Walter Ganslmeier. „Der Ball ist ein Aushängeschild für uns. Wo gehen denn sonst noch so viele fantasievoll maskierte Leute in Dachau hin? Allerdings haben wir heuer im großen Saal mehr Stehtische aufgebaut, weil Sitzplätze schlechter gebucht waren“.
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 „Ich sag‘s Ihnen, das macht fei viel Arbeit bis die Show steht“, tönt plötzlich ein hübsches Can- Can Girl in ihrem roten Kleid dazwischen. Sie zeigte auf die Tür des kleinen Stüberls im Dachgeschoss, in dem sich nach dem Auftritt alle aktiven Feuerwehrler traditionell versammeln. Die meisten sind seit Tagen am Werkeln, ob mit der Show oder mit dem Aufbau. Jetzt endlich durften sie mit dem Feiern richtig loslegen. Das haben sich die Akteure redlich verdient, denn im Vorfeld wurde ausgiebig getextet und geprobt.
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Die Story der Feuerwehr- Showtruppe nahm treffsicher die Stadtpolitik auf die Schippe. Mit der Musik von Bonanza begann die Geschichte von Winnietouch (Schami), der nach Jaqueline (Ballkönigin Doreen) suchte. Zwei Geier (Basti und Matthias) halfen ihm dabei seine Angebetete zu finden. Von Stonechurch mit dem neuen Windrad (Stephan) eilte er weiter über den großen Berg, an den vielen alten, verlassenen, leer stehenden Höhlen vorbei bis zur MD-Todeswüste. Da duellierten sich grad der Revolverheld vom Eigenheimprofi (Daniel) und der Häuptling (Toni) des Großen Kreis Tipis wegen der vergrabenen Altkadaver. Ausnahmsweise gewann der Häuptling, denn der Bauträger wurde von den Altlasten erschlagen. Winnetouchs Suche ging weiter über kaputte Straßen, vorbei an der großen Tränke, die nicht renoviert und nicht neu gebaut werden darf bis zur ältesten Amüsiermeile der Stadt. Endlich, im „Etablissement Cleopatra“, zwischen all den Can-Can Tänzerinnen (Dominik, Aladine, Uli, Peter, Konsti und Daniel) fand er seine Jaqueline. Der schon legendäre Porky sang zum Abschluss sein selbstgetextetes Altstadtlied.
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Die Stimmung war perfekt und um Mitternacht richtig ausgelassen. Die Chikeria, die dieses Jahr 30jähriges Bühnenjubiläum haben, heizten den Dachauern im großen Saal ein, Discomusik und eine lauschige Bar gab es im Erdgeschoss. Zum ersten Mal fand eine Verlosung statt. Das Glückskind mit der Eintrittskartennummer 40 gewann ein iPad, das die Sparkasse Dachau gespendet hatte.
Ihren wohl letzten letzten Auftritt im kleinen Saal hatten leider die Finerippers, die nach 9 Jahren in Folge bereits eine feste Größe des Feuerwehrballs waren.
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Text mit freundlicher Genehmigung von Christine Roth
 Fotos N. Habschied / Dachauer Nachrichten und Florian Göttler / Fotograf Stadt Dachau
 - Vielen Dank!






Veröffentlicht am 02.02.2013