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Großbrand in Karlsfelder Lagerhalle

Zu einem Dachstuhlbrand wurden am Freitagmorgen um kurz nach 7.30 Uhr die Feuerwehren Karlsfeld und Dachau alarmiert. Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle in der Karlsfelder Münchner Straße eintrafen, war bereits eine starke Rauchentwicklung aus der Lagerhalle eines Dachdeckerbetriebes erkennbar.

Umgehend wurden weitere Einsatzkräfte aus den umliegenden Feuerwehren Eschenried, Hebertshausen und Prittlbach alarmiert, ebenso wie eine Mannschaft der Feuerwehr Geiselbullach (Lkr. Fürstenfeldbruck), die gerade auf der Rückfahrt von einem Einsatz war. 

Ein Innenangriff im Gebäude war nach kurzer Zeit nicht mehr möglich, da die Dachkonstruktion einzustürzen drohte. Zur Brandbekämpfung wurden bis zu sechs C-Rohre sowie ein Wasserwerfer von der Drehleiter eingesetzt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung, war der Löschangriff nur unter schwerem Atemschutz möglich.

Für die Ablöscharbeiten wurden zwei Schaumrohre von beiden Seiten des Gebäudes vorgenommen. Die Wasserversorgung wurde durch zwei Förderleitungen aus der nahe gelegenen Würm sichergestellt.

Da die von weithin sichtbare Rauchsäule sich in Richtung des Karlsfelder Sees über ein Wohngebiet auszubreiten drohte, wurde eine Spezialeinheit der Feuerwehr München (Analytische Task Force) an die Einsatzstelle geholt, um Messungen über die Schadstoffbelastung in der Umgebung durchzuführen. Vorsorglich wurden die Bewohner in der Rothschwaige über Radiodurchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Bei den Messungen ergaben sich jedoch äußerst geringe Schadstoffwerte, so dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung bestand.

Insgesamt war die Feuerwehr mit 90 Einsatzkräften vor Ort, darunter 32 Atemschutzträger die eingesetzt wurden. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis in den Nachmittag hinein an.


 







Veröffentlicht am 30.07.2011