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Schneekatastrophe in Deggendorf

Nur wenige Stunden nach dem Brand in Gröbenried am vergangenen Freitag ging beim Landratsamt Dachau ein Hilfeersuchen der Regierung von Oberbayern ein, mit der Bitte, aufgrund der Schneekatastrophe in Niederbayern Feuerwehrkräfte aus dem Raum Dachau nach Deggendorf zu entsenden, um die dortigen Einsatzkräfte zu unterstützen und abzulösen.
Bereits zwei Stunden (!) später standen 115 hochmotivierte Feuerwehrmänner aus den Wehren Altomünster, Ampermoching, Dachau, Günding, Haimhausen, Hebertshausen, Hilgertshausen, Indersdorf, Karlsfeld, Odelzhausen, Pasenbach, Petershausen, Röhrmoos, Vierkirchen und Weichs am Feuerwehrhaus in Dachau bereit, um die Fahrt ins Katastrophengebiet anzutreten.
Nach zweistündiger Fahrt erreichten die Kräfte das Ziel, wo ihnen von der örtlichen Einsatzleitung, die im Feuerwehrhaus Deggendorf untergebracht war, nicht wie ursprünglich angegeben das Hallenbad, sondern das Eisstadion als Objekt zugewiesen wurde. Dazu Kreisbrandinspektor Schmalenberg: „Wir dachten, als wir kurz vor Deggendorf waren, wir sind in einer anderen Welt !“
Der Auftrag in Deggendorf lautete: „Das Dach des Eisstadions, wo Schneemassen in Höhe von 1,5 bis 2 Metern Höhe lagen, von diesen zu befreien „ – was den Feuerwehrkräften aus dem Dachauer Land auch gelang und zwar in mehrstündiger, knochenharter Arbeit ! Mit Bedacht und entsprechender Vorsicht, sowie Eigensicherung räumten die Kräfte aus dem Landkreis Dachau die Schneelast vom Hallendach.






Veröffentlicht am 10.02.2006