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Kellerbrand in der Otto-Ehrhart-Straße

Rauchmelder verhindert wohl schlimmeres

Am Donnerstag, den 01. April 2010 kam es gegen 17:30 Uhr zu einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus in der Otto-Ehrhart-Straße. Vermutlich durch einen technischen Defekt sind ein Wäschetrockner und die daneben stehende Waschmaschine in Brand geraten.
Der jüngere Sohn der Familie befand sich im Wohnzimmer im Erdgeschoss, als er den Rauchmelder im Keller hörte. Kurz danach sah er Rauch die Treppe emporsteigen. Die Familie brachte sich daraufhin in Sicherheit und alarmierte die Feuerwehr. Erst vor wenigen Wochen hatten die Eigentümer im ganzen Haus diese „Lebensretter“ installiert. „Wir hatten lange Zeit nur einen im Erdgeschoss“ so die Eigentümerin gegenüber der Feuerwehr. Ohne den Rauchmelder im Keller wäre der Brand erst später entdeckt worden, wodurch der Sachschaden noch erheblich höher geworden wäre. Im schlimmsten Fall hätte es sogar Personenschäden geben können.

Zwei Trupps der Dachauer Feuerwehr drangen unter schwerem Atemschutz in den Keller vor, um den Brand zu bekämpfen. Mit Hilfe der Wärmebildkamera konnte der Brandherd schnell lokalisiert und nach wenigen Minuten das Feuer gelöscht werden.
Ein Trupp der zusätzlich alarmierten Feuerwehr Günding rettete das kleinste Familienmitglied, eine Katze, die in der Hektik im Haus zurückgelassen wurde.
Zur Entrauchung des Hauses wurde ein Hochdrucklüfter vor der Haustür positioniert. Nach knapp eineinhalb Stunden konnten die letzten sechs, der insgesamt 20 Einsatzkräfte wieder abrücken.






Veröffentlicht am 02.04.2010