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Heiße Berge - tiefe Schluchten


Wer bislang der Meinung war in Dachau gäbe es keine feierwütigen Faschingsfreunde, der irrt. Das zeigten schon die zwei Türsteherplatzhirsche, die eine Gruppe rosa Skihaserl und kräftige Bergsteiger mit ihren Kletterseilen abfertigen, damit der Hüttenzauber im ausverkauften Thoma Haus beginnen konnte. Große Herden von gefleckten Kühen waren unterwegs, von den vielen Schäfchen im kuscheligen Pelz ganz zu schweigen. Den Vogel aber schoss Rainer in seiner „Schluck Alm“ ab. Er kam in einer tragbaren Holzhütte und verschenkte kleine Fläschchen Feiglinge.

Der Faschingsball der „Freiwilligen Feuerwehr Dachau e.V.“ ist schon legendär und das liegt nicht zuletzt am Aufbau-und Organisationstalent von Arthur Bauer und seinem Deko-Team. Schon seit Donnerstag waren sie am Werk um das ganze Haus von oben bis unten, gemäß dem Thema „Heiße Berge tiefe Schluchten“, zu verwandeln. Einem der Helfer fiel ein, dass die fröhlichen Bilder, die in den Bars hängen, schon seit einigen Generationen von Feuerwehrlern gemalt wurden. „Es sind sogar einige vom Dachauer Künstler Paul Havermann dabei, da kommen wir schon ganz nah an den Bestand der Pinakothek der Moderne ran“, meint er augenzwinkernd.

Schlaflos waren auch die Nächte vor dem traditionsreichen Ball für das Organisationsteam-Team um Bianca Dimopoulos, Sabine Merkl, Rudi Hornung, Gerhard Höfer, Stephan Handtke und Dominik Hücherig, die die „Stars der Volksmusik“ präsentierten.
So richtig Stimmung machten Gerhard „Porky“ Höfer und Stefan Fichtl mit dem Song „Schweinegrippe“ zur Musik von „Tränen lügen nicht“. Natürlich gab es eine Zugabe, und der ganze Saal sang zur Musik von Nabucco „Polizeistunde die kennen wir nicht“. Nach dem Auftritt ging es wieder zur Sache. Auf zwei Etagen wog man sich im Takt der Musik. Die Apres Ski Bars boten beste Gelegenheit, um geeignetes Flirt-Material zu sichten - und gesichtet zu werden.
Wer sich die Treppen rauf gekämpft und die Atzen Alm im ersten Stock überstanden hatte, der konnte wählen - tanzen zur Musik von der Blechblosn oder grooven im Rhytmus der Finerippers. Manche stiegen auch im Almrausch zum Mitschunkeln auf die Bänke, denn die Stimmung war ausgelassen. Wie immer rockten die Thunderbird im Erdgeschoss, wo fröhliche Schneeflöckchenn und Skigolos, die Geierwalli und eine Gruppe „Bergwacht Überflieger“ die Tanzfläche unsicher machten.
Die ganze Hüttengaudi musste am Sonntag ab 9 Uhr wieder abgebaut werden, aber den „Feuerwehr Musikantenstadl“ kann man am Faschingssamstag noch mal auf dem Dachauer Faschingszug begleiten.

Text und Fotos mit freundlicher Genehmigung von Christine Roth - Vielen Dank!

Die Freiwillige Feuerwehr Dachau e.V. veranstaltet am Samstag, den 06. Februar 2010 wieder ihren traditionellen Faschingsball im Ludwig-Thoma-Haus. Die Floriansjünger nehmen die 1.000 Gäste in diesem Jahr mit auf „Heiße Berge und tiefe Schluchten“. Die Blechblos´n, Thunderbirds und Finerippers werden die Stimmung in den Sälen entsprechend anheizen.
„Der Andrang auf die Karten war wieder enorm. Da mehr Vorbestellungen eingingen, wie Karten verfügbar sind, wird es heuer keinen „Restkartenverkauf geben“ so der zweite Kassier Stephan Fichtl.
„Wir freuen uns auf einen tollen Ball“ so Vereinsvorsitzender Ludwig Holze. „Der Verein hat enorme personelle und finanzielle Anstrengungen unternommen, um den Ball auch unter Einhaltung der geänderten Versammlungsstättenverordnung durchführen zu können“ so Holze weiter.







Veröffentlicht am 29.01.2010