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Einsturzgefährdetes Gebäude

Einsatzkräfte der Feuerwehren Dachau und Karlsfeld haben erneut gemeinsam geübt. Diesmal stand die Personenrettung aus einem Einsturzgefährdeten Gebäude auf dem Plan. Ausgangssituation: zwei Personen nach einer Explosion verschüttet. Die Einsatzkräfte mussten zunächst die Wände und Decken abstützen, um relativ gefahrlos ins Gebäude vordringen zu können. Da die Türen versperrt waren, mussten mit schweren Geräten Decken und Wände geöffnet werden, um an die Vermissten heranzukommen und diese zu retten.
Dieses Übungsszenario, welches an zwei Abenden im Mai mit verschiedenen Kräften trainiert wurde, fand in einem leer stehenden Gebäude der Stadt Dachau an der Friedensstraße statt. Dabei kam es zu geringen Verkehrsbehinderungen, wofür die Feuerwehr um Verständnis bittet. „Die Freiwilligen Feuerwehrmänner und -frauen üben nicht zu ihrem Vergnügen, sondern für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Dachau“ so Pressesprecher Wolfgang Reichelt. „ Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen, da geht es um Minuten, wenn nicht sogar um Sekunden“ so Reichelt weiter. Umso unverständlicher die Reaktion eines vorbeifahrenden Mannes, der sichtlich genervt fragte, „ob wieder bis Mitternacht geübt würde, oder bis das Bier alle sei?“.
Die Übungen waren jeweils um 22:00 Uhr beendet, anschließend wurden die Fahrzeuge kontrolliert, damit für den nächsten Ernstfall alles einsatzbereit ist. Keine 27 Stunden später wurde die Freiwillige Feuerwehr Dachau zu dem schweren Verkehrsunfall auf der Alten-Römer-Straße gerufen.
Während der Übung am 28.05.09 musste in der Kopernikusstraße eine Benzinspur beseitigt werden. Kurzerhand wurde eine „gemischte Gruppe“, bestehend aus Einsatzkräften aus Dachau und Karlsfeld, von der Übung abgezogen und nach Dachau-Ost beordert. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet.






Veröffentlicht am 03.06.2009