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Technische Hilfemaßnahmen bei Leistungsprüfung bewiesen

In den vergangenen Jahren machten Technische Hilfeleistungen regelmäßig den Hauptteil der Einsätze der Feuerwehr Dachau aus.
Neben dem normalen Übungsdienst wird gerade bei der Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung die Standardhandgriffe für derartige Rettungsmaßnahmen trainiert. Der Prüfungsablauf orientiert sich stark an der Einsatzpraxis zur Rettung eingeklemmter Personen bei schweren Verkehrsunfällen. Nach der Auslosung der Funktionen, müssen die Teilnehmer zunächst verschiedene Gerätschaften zeigen und deren Einsatzgrundsätze erklären. Danach folgt eine Übung der ganzen Gruppe (9 Personen). Neben dem Aufbau der Verkehrsabsicherung, dem Ausleuchten der Einsatzstelle und der Sicherstellung des Brandschutzes haben die Teilnehmer Gerätschaften zur technischen Rettung und Erste-Hilfe bereitzustellen. Ein Auto ist gegen verrutschen und schaukeln zu sichern. Die Person im „Unfallfahrzeug“ wird von einer Einsatzkraft betreut. Der simulierte Einsatz der hydraulischen Geräte (Spreizer und Schere) runden die Übung ab. Drei Schiedsrichter achten nicht nur auf die Zeit, es gilt insbesondere, die geforderten Tätigkeiten möglichst fehlerfrei auszuführen.
Nach bestandener Prüfung dankte Zugführer Jörg Merwerth den Teilnehmern für ihr Engagement und den Schiedsrichtern Kreisbrandinspektor (KBI) Maximilian Reimoser, Kreisbrandmeister (KBM) Thomas Burgmair sowie Zeitnehmer Wolfgang Reichelt für die Prüfungsabnahme. KBI Reimoser dankte allen Teilnehmern für die intensive Vorbereitung, die anders als sonst üblich, nicht an mehreren Abenden erfolgte, sondern den ganzen Samstag „am Stück“. Die Gruppe hat sehr routiniert gearbeitet.
Als Zeichen der Anerkennung erhielten die Teilnehmer die verdienten Leistungsabzeichen
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Stufe 1: Deller Nikolas, Höfler Bernhard
Stufe 2: Putfarken Axel, Rahn Christian
Stufe 3: Eichner Sophie, Scharf Florian, Schmidt Sebastian
Stufe 4: Rudolph Alexander
Ein besonderer Dank gilt Florian Ferstl, der als sogenannter Auffüller die Gruppe komplettierte, ohne ein Abzeichen dafür zu erhalten.





Veröffentlicht am 17.06.2019