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Über ein Dutzend Einsätze in der Karwoche

Die Freiwillige Feuerwehr Dachau wurde in der Woche vor Ostern zu über einem Dutzend Einsätze alarmiert, allein am Montag dreimal, Dienstag viermal und am Karfreitag erneut dreimal.
Den Auftakt machte am Montag, den 15.04. um 11:05 Uhr der Alarm zu einer Wohnungsöffnung, hier wurden die Einsatzkräfte wenig später abbestellt. Abends um 19:23 Uhr folgte der längste Einsatz der Woche, der Brand eines Landwirtschaftliches Anwesens in Karlsfeld. Hier waren die Ehrenamtlichen knapp drei Stunden bei den Löscharbeiten gefordert. Parallel dazu ereignete sich um 19:43 Uhr in der Gröbenrieder Straße ein Verkehrsunfall. Ein Pkw war von der Fahrbahn abgekommen und in einem Bach gerutscht. Nachdem keine Betriebsstoffe ausliefen und von dem Fahrzeug keine Gefahr ausging, rückten die Kräfte wenig später wieder ab.
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Der Dienstag begann mit drei aufeinander folgenden Einsätzen. Um 05:22 Uhr Alarm: Keller unter Wasser in der Benediktenwandstraße; 06:04 Uhr Alarm: Wohnung verschließen im Rumburger Ring; 07:26 Uhr Alarm: ausgelöste Brandmeldeanlage (BMA) in der Augsburger Straße; mit dabei die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Günding.
Um 23:19 Uhr lösten die Funkmeldeempfänger zum vierten Mal an diesem Dienstag aus; gemeldet wurde ein Küchenbrand bzw. Brandnachschau nach Küchenbrand. Wie sich wenige Minuten später herausstellte waren nur Speisen angebrannt und das Feuer bereits gelöscht. Während die Besatzung vom ersten Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) die Wohnung belüftete, rückten die weiteren Kräfte mit der Drehleiter, dem 2. HLF sowie dem Einsatzleitfahrzeug bereits wieder ab und waren um Mitternacht wieder daheim. Der Rest folgte wenig später.
Mittwoch war mit nur einem Einsatz vergleichsweise ruhig; lediglich um 09:04 Uhr löste die BMA in der Nikolaus-Lehner-Berufsschule in Augustenfeld aus. Ein Grund hierfür konnte nicht gefunden werden. Am Gründonnerstag blieben die Funkmeldeempfänger ganz stumm, abends musste für Dreharbeiten am Wettersteinring jedoch eine Sicherheitswache gestellt werden.

Am Karfreitag traf mal wieder die „Dreier-Regel“ für Einsätze zu. Los ging es um 06:45 Uhr. Hier musste eine Taube gerettet werden. Die Rettung mittels Drehleiter war erfolgreich, doch entzog sich das Tier durch Flucht einer weiteren Untersuchung "und flog in den Sonnenaufgang davon" wie es der Einsatzleiter poetisch im Bericht notierte. Um 14:20 Uhr wurde die Dachauer Wehr zur Unterstützung der Kameraden der FF Karlsfeld zu einem BMA-Alarm gerufen, aber noch auf der Anfahrt wieder abbestellt. Abends um 21:29 Uhr dann der dritte Alarm: in der Brunngartenstraße wurde ein Kleinbrand im Freien gemeldet. Unbekannte müssen das Geländer entlang des Mühlbaches angezündet haben, da eine spontane Selbstentzündung wohl ausgeschlossen werden kann. Als die Einsatzkräfte eintrafen war das Feuer bereits von Anwohnern gelöscht worden, vielen Dank für dieses Engagement. Keine halbe Stunde nach Mitternacht wurden die Ehrenamtlichen der Bereitschaft zu einer technischen Hilfeleistung gerufen. In einer Firma in der Theodor-Heuss-Straße war ein Überdruckventil der Heizungsanlage defekt und Wasser tat aus. Nach eineinhalb Stunden wurde die Einsatzstelle an den Sicherheitsdienst zur weiteren Kontrolle übergeben.
Zum bislang letzten Einsatz in dieser Woche wurde die Freiwillige Feuerwehr Dachau am Ostersonntag um 15:23 Uhr für eine Technische Hilfeleistung ins Klinikum gerufen. Bei einem Patienten musste ein zu eng sitzender Ring von einem Finger entfernt werden. Mittels Handsäge wurde diese Operation erfolgreich durchgeführt.





Veröffentlicht am 23.04.2019