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Autowrack nach Jahren in der Amper entdeckt

Die Freiwillige Feuerwehr Dachau wurde am 21. August zu insgesamt vier Einsätzen alarmiert, der letzte erfolgte aufgrund eigener Feststellungen während einem der voran gegangenen Einsätze. Auf dem Weg ins Gerätehaus hat ein Kamerad in der Amper unterhalb der Fußgängerbrücke am Amperweg schemenhaft ein Auto im Wasser erkannt. Nach Rücksprache mit der Polizei und dem Landratsamt wurde um 15:45 Uhr für die Feuerwehr Dachau und die Wasserwacht Alarm ausgelöst. Zwei Taucher sowie zwei Strömungsretter stiegen wenig später ins Wasser, welches trotz extremen Niedrigwasser in diesem Bereich immer noch etwa drei Meter tief war. Mit einer Kamera machten die Taucher zunächst Fotos von dem Pkw und so erkannten die Einsatzkräfte, dass es sich um ein Auto handelt, das schon längere Zeit unentdeckt in den Fluten gelegen hat. Kräfte der Feuerwehr entfernten am Ufer einige Büsche, um das große Wechselladerfahrzeug mit Seilwinde passend in Stellung bringen zu können. Parallel dazu befestigten die Taucher unter Wasser Bandschlingen an dem Fahrzeug. Nach und nach wurde das Autowrack anschließend etliche Meter flussabwärts gezogen. Dieser Vorgang wurde mehrfach unterbrochen und die Taucher kontrollieren das Wrack. Schließlich wurde das Wrack aus dem Wasser die Böschung hochgezogen. Nach etwa zwei Meters hat sich das Fahrzeug jedoch so verkeilt, dass es mit der Seilwinde nicht weiter hochgezogen werden konnte. Da bereits die Abenddämmerung einsetze, entschied der Einsatzleiter das Auto zu sichern und die Arbeiten einzustellen.
Das Wrack wurde am Mittwoch von Mitarbeitern des Wasserwirtschaftsamtes vollständig geborgen und abtransportiert.
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Bei den Einsätzen vorher handelte es sich um 09:56 Uhr um eine ausgelöste Brandmeldeanlage in einer Firma in der Roßwachtstraße, um 12:19 Uhr um eine Wohnungsöffnung und um 13:18 Uhr um den Brand einer Freifläche. In der Moosstraße brannten etwa 40 Quadratmeter einer Böschung.

Am Mittwoch, den 22. August ging es mit drei Einsätzen weiter. Um 10:36 Uhr musste erneut eine Wohnung geöffnet werden, um 12:54 Uhr kam es aufgrund einer defekten Brandschutztür zu einer Rauchentwicklung in einem Kindergarten in der Ludwig-Thoma-Straße. Die Erzieherinnen hatten mit allen Kindern vorbildlich das Gebäude bereits verlassen als die ehrenamtlichen Einsatzkräfte eintrafen. Die Kameraden aus Günding konnten nach kurzer Zeit aus dem Einsatz entlassen werden.
Um 17:44 Uhr löste schließlich die Brandmeldeanlage im Klinikum aus. Das war der bislang letzte Einsatz.





Veröffentlicht am 22.08.2018