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Tiefgaragenbrand zum Glück nur simuliert

„Pkw-Brand in einer Tiefgarage in der Wohnanlage am Udldinger Hang“ lautete vor Kurzem die Einsatzmeldung für eine umfangreiche Objektübung der Freiwillige Feuerwehr Dachau. Unverzüglich rückten die Ehrenamtlichen mit drei Hilfeleistungslöschfahrzeugen (HLF), der Drehleiter (DLK), Tanklöschfahrzeug (TLF) sowie Einsatzleitfahrzeugen aus. Als Sammelplatz wurde der Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Ludwig-Dill-Straße genutzt. Von dort wurden die Fahrzeuge einzeln angerufen.
Die Erkundung ergab, dass ein Pkw auf dem Waschplatz in der Tiefgarage brannte. Aus mehreren in den Innenhof der Anlage führenden Luftschächte drang Rauch aus. Durch eine offene Brandschutztür wurde auch ein Treppenhaus in eines der Wohnhäuser durch Rauch beaufschlagt.
Neben der Brandbekämpfung lautete der Übungsauftrag standardmäßig parallel auch „Personensuche“ und bei Objekten dieser Größe sind eine große Anzahl von Atemschutzgeräteträgern notwendig. Die vorgehenden Atemschutztrupps hatten in der weitläufigen Tiefgarage lange Angriffswege bis zum Brandherd. Die Flammen waren dann schnell gelöscht. Beim systematischen Absuchen der Tiefgarage wurden mehrere Übungspuppen aufgefunden und in Sicherheit gebracht. Auch die Belüftung der Garage gestaltete sich aufgrund der Größe schwierig, hier kamen mehrere Überdrucklüfter zum Einsatz. Um den Einsatzkräften neben der unbekannten Umgebung und schlechter Sicht durch Übungsnebel, noch etwas mehr Stress zu bereiten, baute die Übungsleitung auch einen Atemschutznotfall in das Szenario ein. Unverzüglich machte sich der Rettungstrupp auf den Weg und fand schließlich den verunfallten Trupp. Nach dessen Rettung übernahmen weitere Kräfte die Erstversorgung. Nach zweieinhalb Stunden war die Übung schließlich beendet.
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Veröffentlicht am 21.06.2018