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Fünf Einsätze am Muttertag

Die Freiwillige Feuerwehr Dachau musste am Muttertag zu insgesamt fünf Einsätzen ausrücken.
Den Anfang machte um 09:14 Uhr die ausgelöste Brandmeldeanlage in einem Hotel im Gewerbegebiet Dachau-Ost. Innerhalb weniger Minuten rückten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte mit einem Löschzug, bestehend aus zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen, der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen, aus. Die Erkundung ergab einen eingedrückten Handmelder in einem Treppenhaus. Vom Verursacher keine Spur, aber auch kein Feuer oder Rauch. So konnten alle Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst kurze Zeit später wieder abrücken.
Positiv war, dass die Gäste das Gebäude verlassen hatten.
Um 13:30 Uhr erreichte ein Hilferuf aus der Hermannstraße die Integrierte Leitstelle. In einem Einfamilienhaus hatte sich der Kanal-Hausanschluss aus dem Wanddurchlass gelöst und den Keller überflutet. Beim Eintreffen hatten der Hausherr und ein zu Hilfe geeilter Nachbar den Wassereinbruch weitgehend unterbunden und bereits einen Großteil der übelriechenden Flüssigkeit entfernt. Mit vereinten Kräften konnte der Wassereinbruch gestoppt werden. Nachdem der Keller nahezu trocken war, rückte die Feuerwehr wieder ab. Die Gerätschaften sowie die Kräfte wurden anschließend einer gründlichen Reinigung unterzogen.
Nachdem die erste Gewitterfront über Dachau hinweggezogen war, lösten gegen 18:30 Uhr die Funkmeldeempfänger erneut aus und die FF Dachau wurde mit der Drehleiter nach Oberroth gerufen. Dort hatte ein Blitz in den erst vor 12 Tagen aufgestellten Prachtbaum eingeschlagen und die Spitze zerstört. Die Kameraden mussten vom Korb aus den Baum Scheibe für Scheibe abtragen. Kurz bevor die zweite Gewitterwelle anrollte wurde die Arbeit bei etwa 9 Meter Höhe aus Sicherheitsgründen eingestellt.

Zurück im Gerätehaus waren die Kameraden noch mit den Aufräumarbeiten beschäftigt, als um 20:36 Uhr der nächste Alarm aufheulte. Gemeldet wurde ein Dachstuhlbrand in der Pollnstraße. Dort wurde das Feuer zum Glück nur in einem Ofen vorgefunden. Durch die Wetterlage hatte es den Rauch und Geruch zu Boden gedrückt und die Anwohner zum Notruf bewogen.
Noch auf der Rückfahrt ins Gerätehaus wurde ein weiterer Einsatz gemeldet. "Keller unter Wasser, Sudetenlandstraße", vor Ort musste jedoch nicht mehr eingegriffen.





Veröffentlicht am 14.05.2018