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Sieben Einsätze in 24 Stunden

Die Freiwillige Feuerwehr Dachau wurde am Montag, den 26.03. und Dienstag, den 27.03. innerhalb von 24 Stunden zu fünf technischen Hilfeleistungen, darunter ein Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Pkw, und zwei Brandeinsätzen alarmiert.
Den Anfang machte am 26.03.um 17:15 Uhr eine Kleintierrettung in einem Baumarkt in der Kopernikusstraße. Ein Greifvogel hatte sich in etwa drei Meter Höhe in einem Schutznetz verfangen. Die Einsatzkräfte stiegen über tragbare Leitern auf das Hochregal und befreiten den Vogel, der die Rettung sehr friedlich über sich ergehen ließ. Die Einsatzkräfte brachten das Tier nach Rücksprache mit dem Tierheim zu einem Wildvogelbeauftragten des Landesbundes für Vogelschutz. Um 18:58 Uhr lösten die Funkmeldeempfänger der Ehrenamtlichen erneut aus. Grund war eine ausgelöste Brandmeldeanlage (BMA) in der Münchner Straße in Karlsfeld. Die Dachauer Kräfte konnten bereits kurz nach ihrem Eintreffen in der Nachbargemeinde wieder abrücken. Gar nicht mehr ausrücken mussten sie zwei Stunden später, nachdem um 20:59 Uhr der Alarm für eine Wohnungsöffnung ertönte. Die ehrenamtlichen Männer und Frauen waren zum dritten Mal noch nicht lange daheim, als es um 22:15 Uhr erneut hieß „Alarm für den Florian Dachau, Personenrettung aus mittels Drehleiter“. In diesem Fall mussten sie tätig werden und eine Person aus dem 3. Obergeschoß eines Hauses mit der Drehleiter zu Boden befördern. Anschließend wurde sie wieder dem Rettungsdienst übergeben. Die Nacht blieb ruhig, sodass alle am Dienstag, den 27.03., relativ ausgeschlafen in Ihre jeweilige Arbeit fahren konnten.

Um 12:04 Uhr wurde für die Dachauer Wehr Großalarm ausgelöst. Die Meldung der Integrierten Leitstelle (ILS) lautete „Verkehrsunfall Pkw gegen Bus (besetzt) am Heideweg“ und ließ zunächst Schlimmes erahnen. Aufgrund des Meldebildes wurde auch eine Vielzahl an Einsatzkräften des Rettungsdienstes in Bewegung gesetzt. Vor Ort stellte sich die Situation zum Glück als nicht ganz so schlimm dar. An der Kreuzung Am Heideweg und Pfarrer-Kölbl-Straße war ein Pkw mit einem Linienbus der Stadtwerke zusammengestoßen. Im Bus befanden sich neben dem Fahrer nur wenige Fahrgäste und die wurden durch den Aufprall nur leicht verletzt. Insgesamt musste der Rettungsdienst sechs Personen ambulant versorgen. Bis auf ein Hilfeleistungslöschfahrzeug konnten von der Feuerwehr alle anderen Fahrzeuge abrücken. Die verbliebenen Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab, regelten den Verkehr und reinigte nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen die Fahrbahn. Noch auf der Rückfahrt zum Gerätehaus meldete die ILS um 12:27 Uhr eine ausgelöste BMA in der Max-Plank-Straße. Unverzüglich rückten daraufhin ein weiteres Hilfeleistungslöschfahrzeug sowie die Drehleiter und der Einsatzleitwagen ins Gewerbegebiet aus. Planmäßig wurden auch die Feuerwehren Pellheim und Karlsfeld alarmiert und rückten ebenfalls aus. Die Erkundung vor Ort ergab, dass die BMA bei Wartungsarbeiten versehentlich ausgelöst wurde. Die Einsatzkräfte konnten daher schon nach kurzer Zeit wieder abrücken.
Um 17:30 Uhr folgte dann der bislang letzte Alarm für die FF Dachau. In der Brucker Straße musste nach einem Verkehrsunfall die Fahrbahn gereinigt werden.






Veröffentlicht am 29.03.2018